Variantenführer*in

Die NaturFreunde-Ausbildung zum*zur Variantenführer*in ist in einen jeweils dreitägigen Basis- und Aufbaulehrgang unterteilt. Diese Zusatzqualifikation ist für IVSI-Instruktor*innen Ski alpin oder Snowboard sowie für Trainer*innen C der Fachgruppe Bergsport mit entsprechendem skifahrerischen Können konzipiert und befähigt zum Führen von Abfahrten im nichtpräparierten Gelände und zum Unterrichten des Tiefschneefahrens.

Dauer: Basislehrgang 4 Tage / Aufbaulehrgang 3 Tage

Bei Rücktritt ab 20 Tage vor Lehrgangsbeginn wird eine Verwaltungsgebühr von 50 € fällig, zuzüglich eventuell anfallender Stornokosten der Unterkunft.

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen: 
notwendige Ausrüstung: 
  • Alpinski oder Snowboard
  • Lawinenverschüttetensuch-Gerät (LVS-Gerät)
  • Lawinenschaufel, Lawinensonde
  • evtl. Gebietskarte
  • SnowCard
  • Freeride- oder Tagesrucksack
  • übliche Skibekleidung
  • Skihelm
  • Sonnenschutzmittel, Skibrille
  • Schreibzeug
  • evtl. Lawinen-Fachliteratur
Lehrinhalte: 

Im Vordergrund der Ausbildung stehen die Schnee- und Lawinenkunde sowie die Suche mit den Verschüttetensuchgeräten.

Lizenzierung: 

Mit bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden einen drei Jahre gültigen Variantenführer*innenausweis, der von der Bundesfachgruppe Bergsport der NaturFreunde Deutschlands vergeben wird. Gäste erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Ein gültiger Sportausweis ist auch die Grundlage für den erweiterten Versicherungsschutz der NaturFreunde Deutschlands. Denn für alle Trainer*innen- und Übungsleiter*innen mit gültigem Sportausweis besteht neben einer Unfall- und Verbandshaftpflichtversicherung eine zusätzliche Strafrechtsschutzversicherung, sofern sie ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausüben.

Für die Verlängerung der Lizenz ist mindestens alle drei Jahre eine Fortbildung nötig.