Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht seit 2006 im zweijährigen Rhythmus die Verbreitung rechtsextremer, menschenfeindlicher und demokratiefeindlicher Einstellungen in Deutschland. Grundlage ist eine repräsentative Befragung der Bevölkerung. Die Studie zeigt, dass die große Mehrheit der Menschen demokratische Werte unterstützt. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sich antidemokratische, autoritäre und menschenfeindliche Einstellungen auch in Teilen der gesellschaftlichen Mitte finden. Die aktuelle Ausgabe „Die angespannte Mitte“ weist darauf hin, dass gesellschaftliche Unsicherheiten, soziale Spaltungen und politische Polarisierung die Akzeptanz demokratiefeindlicher Positionen begünstigen können. Zugleich betont die Studie die Bedeutung politischer Bildung, sozialer Gerechtigkeit und einer lebendigen demokratischen Kultur, um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Mitte-Studie gilt als wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Analyse demokratischer Entwicklungen in Deutschland.
Einführung: Uwe Hiksch, NaturFreunde Deutschlands
NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, (0176) 62 01 59 02

